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Nachhaltigkeit Vanlife

Immer schön sauber bleiben – Tipps zur Camping – Hygiene

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2. September 2019

„Und wo duscht du?“ – Diese Frage bekommt man als Vanlifer oft gestellt. Tatsächlich ist es mit der Camping – Hygiene nicht so schwierig, wie sich das Außenstehende gerne vorstellen.

Ok, das mit dem Wasser ist nicht immer einfach. Es herrscht meist Wasserknappheit, was aber auch das Bewusstsein schult, sparsam damit umzugehen.

Man muss nicht jeden Tag duschen

Im Grunde weiß es jeder: tägliches Duschen ist Stress pur für die Haut! Zu warmes Wasser löst die Fette in der Haut und lässt sie austrocknen.

Vanlife kommt der Haut also sehr entgegen. Denn warme Duschen sind wahrlich eine Rarität. Hautärzte empfehlen prinzipiell, sich zwei- bis dreimal pro Woche zu duschen.

Und auch wir haben das während unserer Reise so gehandhabt. Dazwischen heißt es Katzenwäsche! Eine Schüssel mit Wasser und ein Waschlappen reicht da völlig aus.

Wenn das Wetter mitspielt, springt man schnell in den See oder in andere Gewässer. Und dann bitte mit umweltfreundlichen Produkten, wie denen von Sea to Summit waschen.

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Hände weg von Feuchttüchern

Ich weiß, sie sind praktisch aber Feuchttücher machen unendlich viel Müll! Und nicht nur das: Sie enthalten auch alle (!) Parabene.

Die stehen im Verdacht, in den menschlichen Hormonhaushalt einzugreifen. Wir wollen uns ja den Dreck von der Haut und nicht die Hormone in die Haut schmieren oder?

Neben den Parabenen sind jedoch auch noch Tenside, Duftstoffe, Alkohol und viele andere Stoffe in den Feuchttüchern enthalten. Alle diese Stoffe können hautreizend sein und allergische Reaktionen hervorrufen.

Eine Alternative zu Feuchttüchern sind Flanelltücher. Sie sind aus weicher, dünner Baumwolle, lassen sich gut ausspülen und trocknen schnell.

Befeuchte die Tücher einfach mit Wasser und sie entfernen Make-Up oder benutze sie als Feuchttücher und Waschlappen. Fertig mit der Camping – Hygiene!

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Wasser vs. Papier – die Po-Hygiene

Ich bin ein Riesenfan von Bidets und während unserer dreimonatigen Asienreise sind mir Poduschen sehr ans Herz gewachsen. Es gab sie überall, selbst in den Lokalen.

Warum lautet die Alternative der Deutschen dann immer noch Papier oder feuchte Tücher? Nicht nur, dass wir schon wieder Berge an Müll produzieren.

Die feuchten Toilettentücher, die ja manchmal auch im Klo landen, zersetzen sich leider nicht, wie normales Toilettenpapier und verstopfen die Kanalisation.

Von gesundheitlichen Risiken erzähle ich jetzt mal nichts, denn die Toilettenfeuchttücher enthalten natürlich die gleichen Schadstoffe und Parabene, wie normale Feuchttücher auch.

Wenn du als Camper frei stehst und dein Geschäft draußen erledigst, ist dir sicher schon das ein oder andere Mal die Hinterlassenschaft anderer Menschen aufgefallen.

Die Massen an kotverschmierten Klopapieren, egal ob feucht oder nicht, sind mittlerweile unerträglich.

Doch es gibt Alternativen!

Da es nicht überall Bidets oder Poduschen gibt, um Klopapier zu sparen, haben zwei Berliner die Podusche für unterwegs entwickelt.

Happy Po“ heißen sie und sie wollen nicht nur die Po´s sauber machen, sondern auch die Umwelt. Denn 270.000 gefällte Bäume weltweit gehen jeden Tag für unseren Toilettengang drauf.

Du kannst die Podusche überall mit hin nehmen, benutzen und brauchst nur zum trocken wischen mal ein bisschen Papier. Das spart mindestens 50 % Klopapier.

Super genial und auch für die Intimpflege zu verwenden.

 

Welche Tipps hast du noch fürs Vanlife bzw. Camping um immer frisch zu bleiben?

 

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